Für Hausstauballergiker sind Daunen und
federgefüllte Bettwaren die erste Wahl!

Hausstauballergiker reagieren auf die Ausscheidungen der Hausstaubmilben. Diese lästigen Mitbewohner gehören unvermeidbar zu uns Menschen dazu. Durch die Anwendung von Giften fügen wir uns selber mehr Schaden zu als den Milben. Man kann aber einiges tun, um die Population dieser Tierchen so klein wie möglich zu halten.

Milben brauchen Wärme, Feuchtigkeit und Nahrung.
Die Wärme können wir ihnen nicht vorenthalten, aber die für diese Lebewesen optimale Feuchtigkeit und vor allem die Nahrung.
Betten und Matratzen mit Naturmaterialien wie Federn und Daunen, Schafschurwolle, Wildseide usw. erzeugen aufgrund ihrer enormen Feuchtigkeitsspeicher und Ableitungsfähigkeit ein trockenwarmes Schlafklima mit Luftfeuchtigkeitsgraden um 40 bis 50 % relativer Luftfeuchtigkeit. Milben hingegen benötigen zum Wohlbefinden
60 % und mehr. Diese ungünstigen Verhältnisse herrschen unter Synthetikbettwaren. Diese müssen mindestens 14-tägig bei mindestens 60°C gewaschen werden, um den Bedingungen der Allergiker gerecht zu werden.

Ein weiterer und entscheidener Punkt ist der Nahrungsentzug.
Jeder Mensch verliert permanent abgestorbene Hautschüppchen. Während einer Nacht sind das mindestens ein Gramm Schüppchen, die als Nahrung in die Matratze rieseln. Vermeiden kann man das durch spezielle Matratzenschutzbezüge, die die Matratze luftdurchlässig umschließen, aber weder Milben noch Staub hindurch lassen. Um die Matratze effektiv zu schützen und die Schüppchen zu binden, verwendet man Moltonauflagen, die unter dem Laken auf der Matratze verspannt werden. Regelmäßiges Waschen mit der Bettwäsche unterbricht den Populationszyklus der Milben und entlastet die betroffenen Personen. Feder und Daunenbetten sowie Kissen sind mit Daunen und staubdichten Inletts ausgestattet, wo Milben keinen Zugang finden und auch nicht suchen, da das Futter fehlt. Ein gelegentliches Abbürsten der Stepp- und Umfassungsnähte möglichst im Freien wirkt sich positiv auf die allergene Belastung aus.


Daunendichte Gewebe – kein Stoff wie jeder andere...

Inlett und Einschütte sind ganz besondere Gewebe, an die hohe Ansprüche gestellt werden. Das Gewebe soll feine und feinste Federn und Daunen umhüllen, ohne dass deren Kiele durchstechen. Es soll die von den Federn und Daunen aufgenommene Körperfeuchtigkeit nach außen weiterleiten. Daher muss es atmungsaktiv sein. Diesen Anforderungen wird nur ein hochfeines Gewebe aus Naturfasern gerecht. Reine langstapelige Baumwolle, Mako-Baumwolle, zu feinsten Garnen versponnen und über 100 Fäden pro cm² verwebt, ist das beste Material, das sich hierfür eignet.

Naturbelassen
Das beste Naturprodukt verliert seine besonderen Eigenschaften, wenn es mit chemischen Appreturen nachbehandelt wird. Inletts aus deutscher Fertigung, der Firmen Cramer oder Sanders, werden nach dem Weben und Färben mehrfach kalandert, d. h. auf Spezialwalzen unter Hitze und Druck „gebügelt“. Deshalb sind die Gewebe das, was sie sein müssen: reine Naturprodukte in bester Verarbeitungsqualität.

Köper-Inlett

Charakteristisch für ein Inlett ist die Köperbindung. Der Schussfaden geht unter zwei Kettfäden durch und über den dritten hinweg, sodass die glatten Kettfäden das Oberflächenbild bestimmen. Die weichen Schussgarne auf der Innenseite des Gewebes bilden zusammen mit feinsten Teilchen der Federnfüllung nach einiger Gebrauchszeit eine Art Verfilzung, die die bereits vorhandene Gewebedichte noch erhöht. Garantiert federrn- und daunendicht ist das Gewebe aus 100 % Baumwolle. Das bedeutet: naturbelassener Grundstoff, optimale Luftdurchlässigkeit, lange Lebensdauer.

Mako-Inlett

Ein Inlett, das ebenfalls in Köperbindung gewebt wird. Allerdings werden hierzu Garne aus besonders langstapeliger Baumwolle verarbeitet. Trotz erhöhter Dichte wird ein sehr leichtes Gewebe erzielt, das besonders zur Umhüllung von Daunen geeignet ist.

Mako-Einschütte


Im Gegensatz zum Inlett wird Einschütte in Leinwandbindung – die einfache Verkreuzung von Kett- und Schussfäden – gewebt. Durch den Einsatz feinster Garne werden die Gewebeporen so klein gehalten, dass ein Durchdringen fast völlig verhindert wird. Die Gewebekonstruktion, die Qualität der ausgesuchten Baumwollgarne und das niedrige Gewicht der Einschütte sind abgestimmt auf eine Füllung aus ausgereiften Dreivierteldaunen bis Daunen.